Revision: 1.1.2.8
Date: 1998/12/26 23:09:04
Etwas unschön, aber für die ungeduldigen Leser zunächst die An- und dann erst die Einleitung
Nein.
Die Installation von Capriccio macht eine Kopie von den Teilen der vorhandenen Installation, die sie benötigt.
Bis auf eine evtl. bereits vorhandene Capriccio-Demo-Datenbank werden natürlich auch keine Datenbanken überschrieben.
Siehe auch den Abschnitt Systemanbindung ( (cf.)).
Nach der Installation stehen Ihnen folgende Zugänge zur Verfügung:
Unter Windows-Betriebssystemen möchten Sie vermutlich zu diesen beiden Startdateien Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen.
Das Allegro-Systemhandbuch ist schwer verdaulich, unbedingt kennen sollten Sie allerdings:
Eine frühere Version ist auch online verfügbar, und zwar unter
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/doku/ouvert/ouvert.htm
Das Glossar ist auch online verfügbar, und zwar unter
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/doku/glossar/register.htm
Dieses ist als PDF-Datei auch online verfügbar, und zwar unter
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/doku/kap0.pdf
Dieses Dokument ist auch online vorhanden, und zwar unter
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/doku/format/index.htm
Diese Beschreibung funktioniert zunächst einmal nur für Datenbanken, die unter dem Standardschema und den v15e-Parametern funktionieren. Für ältere Datenbanken sind evtl. zunächst die Umsetzungen auf die konsolidierten v15e-Parameter vorzunehmen, vgl. allegro-news Nr. 50 (2).
Folgende Schritte sind vorzunehmen:
Capriccio ist ein Satz von alternativen Parameterdateien für das Standardkategorienschema (konsolidiertes Format) von allegro-C.
Dabei wurden folgende Aspekte besonders berücksichtigt:
Die Spezifikation für die Indexgestaltung erfolgte durch eine
spontan gebildete Arbeitsgruppe der AKMB (Arbeitsgemeinschaft der
Kunst- und Museumsbibliotheken, auch im Internet zu finden unter
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/ulb/akmb_hom.htm).
Ja. Es ist jederzeit möglich, anstelle der Parameterdateien des Standardsystems von allegro (konsolidiertes Format) diejenigen von Capriccio aufzuspielen und damit zu arbeiten.
Hierzu ist neben dem Austausch der Parameterdateien nur eine Neuindexierung der Datenbank(en) nötig, näheres dazu im Abschnitt Umstieg ( (cf.)).
Ja. Es ist jederzeit möglich, anstelle der Parameterdateien von Capriccio diejenigen des Standardsystems von allegro (konsolidiertes Format) aufzuspielen und damit zu arbeiten.
Hierzu ist neben dem Austausch der Parameterdateien nur eine Neuindexierung der Datenbank(en) nötig.
Anläßlich jeder neuen Version des allegro-Kernsystems (derzeit v15e) und des Datenformats (aktuell: allegro-Format '96 werden die Fehlerbehebungen, Veränderungen und Ergänzungen in den Capriccio-Parametern nachvollzogen und zur Verfügung gestellt.
Auf Veränderungen in der Struktur der Fremddaten (Downloadformate von CD-ROM-Anwendungen etc.) wird natürlich auch reagiert.
Unterstützung gibt es auf mehreren Stufen:
Versuchen Sie am besten, zunächst KollegInnen über die Schulter zu schauen, sich dann selber einzuarbeiten und dann wieder mit den KollegInnen für kniffligere Katalogisierungsfragen einen Konsens zu finden.
Vielleicht wird ja auch im Rahmen der AKMB ein Anwenderzirkel zwecks Erfahrungsaustausch entstehen.
Eins sollte beachtet werden, falls die Montage gewisser Kategorien für Bildschirmanzeige oder Index nicht korrekt ist: Sagen Sie Bescheid! Versuchen Sie nie (NIE!) aus diesem Grund die Daten wider besseres Wissen in unpassenden Kategorien zu erfassen! (4)
[Die Installationsprozedur von Capriccio ist mit einigem Aufwand so gehalten, daß Sie eigentlich keine Hilfe benötigen. Probieren Sie es einfach einmal selber.]
Unter denselben wie auch allegro-C selber, also
Ebenso werden einige UNIX-Plattformen unterstützt.
Der avanti-Server (etwa für WWW-Anwendungen) ist verfügbar für Windows 95/98, Windows NT 4.0/5.0 (Intel) sowie für diverse Unix-Plattformen.
Capriccio läuft wie allegro-C problemlos unter Windows, ist aber keine Anwendung mit graphischer Benutzerschnittstelle (GUI). In Vorbereitung sind genuine Windows-Versionen der Standardmodule, diese werden vermutlich im vierten Quartal 1998 einsatzfähig sein, auch für Capriccio.
Zunächst einmal nicht: Die Netzwerkfähigkeit von allegro-C wird nicht durch eigene Methoden erreicht, sondern durch Nutzung der Client/Server-Funktionalität des Betriebssytems.
Es existiert für allegro allerdings ein dezidiertes Server-Modul namens avanti, das derzeit aber typischerweise nur für Internetanbindungen genutzt wird.
Ja. Genau wie das Standard-allegro funktioniert Capriccio unter allen gängigen Netzwerkdateisystemen. Die Standardlizenz von allegro-C unterscheidet nicht zwischen Einzel- und Mehrplatzbetrieb.
Die Katalogisierung im Netz benötigt keine spezielle Server-Software, insofern darf auf dem Netzwerkserver ein beliebiges Betriebssystem installiert sein, sofern es als Dateiserver für Microsoft-Clienten funktioniert. Neben den oben angegebenen Betriebsystemen kommen hier also zusätzlich infrage Microsoft NT auf alpha-Prozessoren oder diverse Unix-Derivate mit SAMBA oder PC-NFS.
Für den avanti-Server (etwa für WWW-Anwendungen) ist TCP/IP als (ein) Netzwerkprotokoll erforderlich.
Aber: Eine Netzwerkinstallation erfordert einige Vorüberlegungen (Pfade, Rechte, Leistung, Verantwortlichkeiten, Sicherung ). Überstürzen Sie nichts und planen ein bißchen.
Das OPAC-Modul APAC.EXE gehört zum Standardumfang von allegro-C. Von der Oberfläche her ähnelt es dem Katalogisierungsmodul PRESTO.EXE, es erlaubt jedoch keine Schreibzugriffe auf die Datenbank und enthält eine (kleine) Menueführung.
Mit der Installation von Capriccio wird auf Ihrem Rechner eine opac.bat installiert, die Sie als Vorbild für den Benutzerzugang nehmen können.
Ebenfalls installiert wird mkopac.bat: Mit diesem Hilfsprogramm können Sie Ihre gesamte Datenbank in ein selbstextrahierendes Archiv umwandeln, das auf Diskette(n) kopiert an Interessenten weitergegeben werden kann. Das Archiv enthält alles, was auf einem fremden Rechner zum Zugriff auf die Daten notwendig ist, auch das OPAC-Modul APAC.EXE (das ist erlaubt).
Auch interessant ist die Möglichkeit, (evtl. nur bibliotheksintern) einen WWW-OPAC ( (cf.)) für die Benutzerarbeitsplätze einzurichten (Buzzword: Intranet).
Eine Capriccio-Datenbank läßt sich wie jede andere allegro-Datenbank mittels des zum Lieferumfang von allegro-C gehörenden avanti-Servers und den diversen existierenden standardisierten Zusatzpaketen ins WWW setzen. Eine Datenbank im WWW zu präsentieren erfordert aber stets das Zusammenspiel mehrerer Softwarekomponenten und sowie auch meist das von mehreren Verantwortlichen innerhalb der eigenen Institution. Eine Installationsprozedur hierfür gibt es noch nicht.
Sobald ein Capriccio-Anwender seine Datenbank im WWW präsentiert, wird versucht werden, die Realisierung zusammen mit einem Erfahrungsbericht als Referenzanbindung vorzustellen.
Eine in anderem Zusammenhang erstellte Erörterung finden Sie unter
http://www.sub.uni-hamburg.de/cgi-bin/sub?hans/wwwcheck.htm,
sowie auf den Seiten zum ersten allegro-WWW-Workshop 1997 in Bonn:
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/papiere/wwwork_1/index.htm,
Eine solche wird für allegro-C Ende 1998 verfügbar sein.
Die Entwicklung der Schnittstelle wird von der DFG gefördert, einen
Zwischenbericht finden Sie unter der folgenden Adresse:
http://www.biblio.tu-bs.de/allegro/z3950.htm.
Das ist ausgiebig in Kapitel 4 des Capriccio-Handbuchs beschrieben.
Beachten Sie aber auch, daß mit der Normdaten-CD ein eigenes Handbuch kommt, worin ausführlich erklärt ist, wie die Bildschirmausgabe der Retrievalsoftware zu interpretieren ist.
Nicht eigens für Capriccio, aber die Allegro-Standardparameter enthalten für diesen Zweck die Drucker-Treiber P-ASCII.APT, P-WORDP.APT und P-RTF.APT. Wenn Sie diese für die Produktion von Listen einsetzen, können Sie anschließend die produzierte Datei LISTE. mit einem Editor oder Textverarbeitungssoftware (WORD Perfect bzw. Word) weiterverarbeiten.
Der Export nach RTF (Rich Text Format) ist nicht besonders optimal und wird vermutlich bald durch eine eigene Capriccio-Variante abgelöst werden.
Für den Import von GKD-, PND- und SWD-Daten von der Normdaten-CD der Deutschen Bibliothek gibt es eigene Parameterdateien, die die Identnummern günstiger behandeln als die Parameterdateien des Standard-Allegro.
Ansonsten können Sie jede Import- oder Exportparameterdatei des Standardsystems nutzen, insbesondere etwa die Imporparameter MABDISK.AIM bzw. MAB2.AIM für den Import von ZDB- oder DNB-Daten von Diskette oder CD-ROM.
Bitte teilen Sie doch mit, wenn Sie für eine von Ihnen regelmäßig genutzte Fremddatenquelle mit diesen Parametern Erfolg oder Mißerfolg haben: Oft gibt es undokumentierte, subtile Änderungen in den Datenformaten, die anders nicht bemerkt und nachvollzogen werden können!
Seit Version 15e sind die vom (separat zu erwerbenden) Allegro-Modul ORDER genutzten zusätzlichen Satztypen auch den Parameterdateien der Standardauslieferung von allegro bekannt, somit auch Capriccio.
Zu Bedenken ist allerdings, daß sich der Einsatz von ORDER erst ab einer gewissen Größenordnung der Erwerbungsabteilung lohnt, in kleinen Bibliotheken ist es oft effizienter, die Erwerbungskartei über Abrufzeichen und ansonsten über das allgemeine Katalogisierungsmodul zu führen.
Seit Version 15e sind die vom (separat zu erwerbenden) Allegro-Modul ALF genutzten zusätzlichen Satztypen auch den Parameterdateien des Standard-Allegro bekannt, somit auch Capriccio.
Dieses Modul ist aber nur bei sehr großen Ausleihzahlen etwa in öffentlichen Bibliotheken oder Universitätsbibliotheken sinnvoll, wo an mehreren Arbeitsplätzen nur Ausleihverbuchung vorgenommen wird.
Für die Selbstausleihe durch Benutzer an separaten Rechnern gibt es das im Lieferumfang des Standard-Allegro enthaltene Modul ALFA: Ausleihe ist am OPAC per Selbstbedienung möglich, die Verbuchung der Rückgabe erfolgt durch das Bibliothekspersonal.
Oft ist es aber ausreichend, die sporadischen Ausleihen durch einen Vermerk in einer dafür gewählten Lokalkategorie zu kennzeichnen.
[Hatten Sie nicht zunächst allegro-C richtig installieren wollen?]
Falls Sie vergessen haben, auf einem Rechner den ANSI-Treiber zu installieren, sehen Sie typischerweise sehr viel ]1;32;47m und ähnliches.
Konsultieren Sie Kapitel 0.10.1.1 des Allegro-Systemhandbuchs.
Der sogenannte Umgebungsspeicher muß ausgiebig genug dimensioniert sein (Capriccio benötigt ca. 100 Zeichen davon). Im Fall von Problemen ermitteln Sie bitte die derzeitigen Dimensionen (Standard: 128 Zeichen) und setzen den Wert entsprechend hoch. Die folgenden Beispiele gehen (als Beispiel) davon aus, daß Sie die Größe vom derzeitigen Wert auf den Wert 512 erhöhen müssen.
shell=c:\command.com c:\ /e:512 /p
[NonWindowsApp]und fügen dahinter die folgende Zeile ein:
CommandEnvSize=512
Alternativ können Sie aber auch wie für DOS beschrieben vorgehen, allerdings ist die fragliche Datei die folgende:
%SYSTEMRoot%\SYSTEM32\CONFIG.NTAls Shell sollten Sie cmd /e:512 einstellen.
Alternativ können Sie Ihre Verknüpfungen etwas indirekter realisieren: Statt etwa capri.bat tragen Sie ein:
cmd /e:512 /c capri.bat
Schwierig. Versuchen Sie zunächst einmal sicherzustellen, ob Ihr Drucker von DOS aus überhaupt ansprechbar ist. Gehen Sie in eine MS-DOS-Kommandoaufforderung und geben folgendes ein:
set >lpt1:Nun müssen Sie das Blatt im Drucker manuell auswerfen und nachschauen, ob etwas gedruckt worden ist.
Unter Windows-Betriebssystemen und modernen Druckern gibt es tendenziell mehrere Programme, die abwechselnd auf einen Ganzseitendrucker zugreifen möchten. Eine früher einfache Aufgabe, jeweils nur einige Zeilen auf ein entsprechend kurzes Formular zu drucken (Karten!), ist daher inzwischen eher unmöglich: Typischerweise wird entweder ein ganzes Blatt gedruckt oder garnichts. Einen unvollständigen Ausdruck kann man nur unter bestimmten Bedingungen an einem lokal angeschlossenen Drucker realisieren, also nie über das Netzwerk. Konsequenz ist, für Kartendruckaufgaben einen eigenen Drucker anzuschließen (der dann die Maße der Karten kennt), oder Karten via den Einzelblatteinzug des Druckers zuzuführen, oder Papier zu verschwenden, oder zu druckende Titelaufnahmen ersteinmal zu sammeln und später komplett auszudrucken.
[Müssen Sie eigentlich Karten drucken?]
Capriccio benutzt nicht das DOS-Kommando PRINT, da dies u.U. so langsam ist, daß der Drucker denkt, die Übertragung sei zuende (Außerdem gibt es dieses Kommando in den Versionen nach 6.22 nicht mehr unbedingt).
Vielmehr wird eine print.bat eingesetzt, die die Daten an den Drucker kopiert. Es kann erforderlich sein, daß Sie die letzte Seite eines jeden Ausdrucks manuell auswerfen müssen.
Unter Windows 3.11 können Sie versuchen, die print.bat durch Umbenennen zu deaktivieren und damit Zugriff auf das print-Kommando des Systems zu bekommen. Beachten Sie dabei aber, daß das Kommando beim ersten Aufruf nach dem Ausgabegerät fragt, Sie das aber nicht sehen können. Am besten also fügen Sie dann auch noch die Zeile
print /D:lpt1:in Ihre config.sys ein. Beachten Sie außerdem, daß Sie ein Fenster, aus dem heraus Sie drucken, erst dann schließen dürfen, wenn der Ausdruck tatsächlich beendet ist
hier gibt es stellenweise sehr mysteriöse Probleme. Erfahrungsgemäß ist es manchmal unmöglich, auf einen lokalen Drucker zu drucken. In diesem Fall müssen Sie den Drucker für das Netzwerk freigeben und damit verbinden (geht unter NT, auch wenn es dieselbe Maschine ist).
Achten Sie in jedem Fall darauf, daß unter den Details bei den Spool-Einstellungen das Datenformat auf RAW eingestellt ist.
In den Eigenschaften der DOS-Box können Sie einstellen: Nach Beenden schließen.
Bei Einsatz der Windows-Module und auch der DOS-OPAC-Module APAC oder ALCARTA stört: Im Anzeigebildschirm bzw. dem Fensterrahmen erscheint über dem Datensatz:
'Capriccio'-Demo-Datenbank
Abhilfe schafft: In der Indexparameterdatei CAP.API gibt es eine Zeile
|a=" 'Capriccio'-Demo-Datenbank"Innerhalb der Anführungszeichen darf der Text beliebig angepasst werden. (Bearbeitung am besten via Cockpit (Menuepunkt Dateien / Indexparameterdateien).
Capriccio benutzt den allegro-offiziösen Ostwest-Zeichensatz, der aber nur im Vollbild-Modus funktioniert.
Capriccio benutzt den allegro-offiziösen Ostwest-Zeichensatz, der ursprünglich für MS-DOS-Rechner mit gering auflösender Graphik konstruiert wurde und einen bibliothekarischen Zeichensatz nach DIN 31628 Stufe 2 realisiert. Bei heutigen Rechnern mit modernen nicht mehr das glatte Erscheinungsbild etwa der Systemzeichensätze. Es wird empfohlen, diesen Zeichensatz zu benutzen, und zwar einerseits deswegen, weil kein Systemzeichensatz einen bibliothekarischen Zeichensatz repräsentiert, und andererseits weil es für die zukünftigen Windows-Versionen von allegro-C exakt diesen Zeichensatz als True-Type-Zeichensatz allegro.ttf gibt.
Im Abschnitt Anpassungen (cf.) wird beschrieben, wie Sie den Ostwest-Zeichensatz abklemmen können.
Das kann passieren und ist meist auf einen Fehler in den Parametern zurückzuführen. Bitte geben Sie Bescheid, der Fehler wird nach Möglichkeit ausgebaut.
Bitte beherzigen Sie unbedingt folgenden Rat:
Erfassen Sie nie Daten in ein unpassendes Feld, nur weil die Benutzung
des eigentlich zutreffenden Feldes zu Problemen bei der Anzeige oder
Indexierung führt. Damit sorgen Sie nur für zukünftige Probleme,
mit denen Sie sich irgendwann wieder auseinandersetzen müssen,
meist in Form einer manuellen Überarbeitung eines größeren
Datenbestandes.
Die richtige Adresse für Fehlermeldungen ist:
Thomas Berger
Adolfstr. 100
53 111 Bonn
Tel.: 0228/633816
Fax: 0228/633820
e-mail: ThB.com@t-online.de
Gut 200: (Fast) alle Zeichen sind als Folgebuchstaben für #36 legal. Beginnen Sie mit 0 9, nehmen Sie dann das Alphabet der Großbuchstaben und dann das der Kleinbuchstaben. Damit haben Sie schon etwa 60 Wiederholungen. Falls das nicht ausreicht, können Sie zusätzlich auf alle Interpunktionszeichen, Diakritika und Graphiksymbole ausweiten.
Alternativ sollten Sie aber stets überlegen, ob es bei solchen Mengen nicht angebracht ist, Teile der Vorlage als Unterbände oder unselbständige Bestandteile separat zu katalogisieren und in diesen Aufnahmen dann spezifsch entsprechend weniger Künstler zu vermerken.
Sind bereits viele Künstler erfaßt, kann es u. U. schwer sein, noch einen freien Folgebuchstaben zu finden.
Auch während der Bearbeitung eines Datensatzes können Sie aus dem Editor heraus mit `E' erneut die Abfragemaske aufrufen. Dort gibt es unter 9 = Kategorien ergänzen eine Abfragemaske nach weiteren Künstlern.
Nein.
Wirklich Nein.
Außer: Sie bauen Schlagwortketten in #33ff, dort darf dann jede Kette ein natürlich ein eigenes Formschlagwort haben.
Dies geht zunächst nur aus dem Cockpit heraus. Bitte konsultieren Sie die Abschnitte 6.1 und 6.2 des Systemhandbuchs oder Abschnitt 2.1.4 der Allegro-Ouvertüre.
Um bei der automatischen Expansion von Formschlagworten nicht zuviel vom knappen Platz auf dem Registerbildschirm zu verschenken, werden alle Formschlagworte, die Ausstellung enthalten, bei der Indexierung abgekürzt. Don't panic
Capriccio besteht aus Parameterdateien, die einen teilweisen Ersatz für die Parameterdateien des Standard-allegro darstellen und normalerweise Modifikationen derselben sind.
Ohne das Standard-Allegro funktioniert Capriccio nicht, die Grundsoftware gehört dem Land Niedersachsen, das es in Amtshilfe (via die TU Braunschweig und in bestimmten Fällen die Büchereizentrale Lüneburg) Institutionen zur Verfügung stellt. Alle Parameterdateien können nur im Zusammenhang mit dem Kernsystem oder seinen Erweiterungen eingesetzt werden, insofern ist der Kreis der möglichen Nutzer relativ beschränkt.
Nach allgemeinem Verständnis sind die Standardparameter in der Public Domain, d.h. den Anwendern sind maximale Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten eingeräumt. Die Parameterdateien von Capriccio sind Modifikationen der Standardparameter und erben deren Copyright. An den Stellen, wo die Capriccio-Parameter neue Funktionen implementieren, die einen eigenständigen Werkcharakter bilden, sind sie Free Software: Dies verpflichtet im Fall der Weitergabe, daß keine Copyrightnotizen zerstört werden dürfen und eigene Modifikationen gekennzeichnet werden müssen oder das Original zusätzlich weitergegeben werden muß, Für den eigenen Gebrauch haben Sie aber in jedem Fall volle Freiheit der Nutzung und Abwandlung.
Wenn Sie Geld meinen, ist die Antwort: nein. Capriccio ist umsonst und auch die kommenden Aktualisierungen werden umsonst bleiben. Vorbehalten bleibt allerdings, daß vielleicht irgendwann die Vervielfältigungs- und Versandkosten berechnet werden. Allerdings können Sie sich immer Capriccio auch von jemand kopieren, der es hat, da auch die Verteilung frei ist.
Gerne. Die Abfragemasken zum Beispiel sollte sogar jeder auf seine Bedürfnisse zurechtschneidern (das ist wirklich sehr einfach!). Aber auch bei der Unterstützung des Geschäftsgangs und von eigenen Sacherschließungssystemen muß eine Parametrierung, die sich so eng an eine quasi universelle Version wie die allegro-Standardparameter anlehnt, zwangsläufig Wünsche offen lassen und Raum für eigene Ausformungen geben.
Wenn Sie diese Veränderungen an Dritte weitergeben möchten, müssen Sie dabei nur beachten, daß die ursprünglichen Copyright-Vermerke von Ihnen nicht gelöscht oder modifiziert worden sind. Ergänzen der Vermerke ist aber natürlich erlaubt.
Vermutlich nicht, außer Sie wollen die Lizenz für mehrere Bibliotheken nutzen.
Die normale Lizenz ist vollkommen ausreichend für den Betrieb von beliebig vielen Datenbanken auf beliebig vielen Rechnern, im Netzwerk oder auch nicht.
Hinweis für Neuabonnenten: Bei Bezug im vierten Quartal eines Jahres gilt das Abo typischerweise bereits für das folgende Jahr.
Aufgrund der eigenwilligen Amtshilfe-Konstruktion bei der Überlassung von allegro-C durch das Land Niedersachsen verlängert sich Ihr Abo nicht automatisch. Im vierten Quartal jeden Jahres gibt es als Anlage zu den aktuellen allegro-News jeweils einen Vordruck für die Abo-Verlängerung. Sie können dabei aussuchen, in welchem Jahr Sie die Rechnung haben möchten.
Oft ist es so, daß die Newsletter in Ihrer Verwaltung landen (wg. administrativem Kontakt) oder aus anderen Gründen nicht gelesen werden. Oft ist es auch so, daß der letzte Newsletter eines Jahres erst Anfang Januar des folgenden Jahres versandt wird. Falls Sie aber nicht in den ersten vier bis fünf Monaten eines Jahres einen Newsletter für das aktuelle Jahr bekommen haben, ist etwas schiefgegangen, nehmen Sie dann bitte Kontakt mit der Allegro-Entwicklungsabteilung auf und klären Ihren Abo-Status.
Die Lizenzbedingungen besagen übrigens, daß das Nutzungsrecht für allegro-C nur bei grobem Verstoß gegen die Überlassungsbedingungen erlöschen (6). Die Überlassungsgebühr ist aber gering und beinhaltet den viermal jährlich erscheinenden Newsletter, Support durch die Hotline der TU Braunschweig, Auslieferung der aktuellen Versionen, Zugang zum ftp-Server etc
Falls es unbedingt sein muß: sowohl in der Startdatei cockpit.bat als auch in capri.bat gibt es jeweils einen Aufruf
... call ini_cap ostwestder abzuändern ist in
... call ini_cap
Falls die ständigen Hinweise auf [a] - alternative Anzeige etc. stören: Die entsprechenden Stellen sind in der d-1cap.apr gekennzeichnet. Rücken Sie die zwischen
%%%<*noflipdisplay> ... %%%</noflipdisplay>eingeschlossenen Zeilen einfach um zwei Leerzeichen ein.
Um Platz zu sparen, wurden alle Unterschlagworte ausstellung gekürzt. Falls dies stört, müssen in der cap.api (oder wie Sie sie benannt haben) die zwischen
%%%<*!ausstellunglang> ... %%%</!ausstellunglang>befindlichen Zeilen durch Einrücken deaktiviert und die korrespondierend zwischen
-- %<*ausstellunglang> ... -- %</ausstellunglang>liegenden Zeilen durch Ausrücken um exakt vier Zeichen ( -- , nicht für die umschließenden Zeilen %<...!) aktiviert werden.
Reindexieren (Index wiederherstellen) ist erforderlich.
Nach längeren Diskussionen wurde beschlossen, die automatisch generierten Unterschlagworte für Ausstellungen nicht in der Form
Künstler / ausst / Ort <Jahr>sondern in der verkürzten Form
Künstler / ausst / Jahrzu indexieren. Falls Sie doch den Ort in den Indexeinträgen sehen möchten: In der cap.api (oder wie Sie sie benannt haben) die zwischen
%%%<*!autoohort> ... %%%</!autoohort>liegende Zeile durch Einrücken deaktiviert und die korrespondierend zwischen
-- %<*autoohort> ... -- %</autoohort>liegenden Zeilen durch Ausrücken um exakt vier Zeichen ( -- , nicht für die umschließenden Zeilen %<...!) aktiviert werden.
Reindexieren (Index wiederherstellen) ist erforderlich.
Sie können alle Exportparameter des Standardformats einsetzen. Für die Anzeige von Unselbständigen aus Zeitschriften ist in den Parametern durchgehend eine Änderung notwendig, da Sie ansonsten etwas Schmutz in der Ausgabe sehen.
Verändern Sie alle Zeilen, die mit
#70 ...bzw.
#70 +#...beginnen dergestalt, daß Sie in die Zeilen auch noch u__ aufnehmen (_ ist hierbei das Klötzchen <alt>-22).